Was ist ein USB Mikroskop?

USB Mikroskope bieten eine Vielzahl an Einsatzfeldern.

Einer der Hauptunterschiede zwischen einem herkömmlichen Mikroskop und einem USB Mikroskop ist, dass das Okular durch eine Digitalkamera abgelöst wurde. Dies ermöglicht einen direkten USB Anschluss z.B. an einen Computer, Bildschirm oder Smartphone. Dadurch kann man während des Mikroskopierens direkt Fotos oder Bilder der Aufnahmen machen.
Durch diese technische Neuerung spart der Benutzer eine Menge Zeit vom Betrachten einer Probe bis hin zum fertigen Bild oder Film. Gerade in der Lehre und Forschung hat das den Vorteil, dass man sich schneller über mikroskopische Befunde austauschen kann oder z.B. während einer Lehrveranstaltung live Demonstrationen geben kann. Das Bild des USB Mikroskops kann dabei beispielsweise direkt auf eine Leinwand übertragen werden.
Ein weiterer Pluspunkt von USB Mikroskopen ist, dass gerade die neueren Modelle häufig sehr kompakt sind. Dadurch kann viel mobiler gearbeitet werden, solange eine Stromquelle und ein Laptop o.ä. vorhanden sind.

Ein paar Anwendungseispiele von USB Mikroskopen wären:

  • Gutachter oder Forscher könnten direkt vor Ort erste mikroskopische Analysen durchführen und müssten nicht warten, bis die Probe im Labor mit einem stationären Mikroskop untersucht werden kann
  • In Schulen und Universitäten könnten sich mehrere Personen ein USB Mikroskop teilen und über einen Bildschirm verfolgen, wie mikroskopiert wird, das spart Kosten für zusätzliche Geräte
  • Hobby Mikroskopierer brauchen weniger Platz und Zubehör, um zuhause oder unterwegs Aufnahmen mit großer Vergrößerung zu machen
  • Forensiker könnten erste Spuren noch vor Ort analysieren
  • Schmuck oder Elektronikbauteile können deutlich vergrößert werden, um diese z.B. zu reparieren

Natürlich haben USB Mikroskope auch Nachteile im Vergleich zu ihren analogen Vorgängern. Durch modernere Technik können sie auch fehleranfälliger sein und müssen bei Defekten anders gewartet werden. Häufig braucht es für das erfolgreiche Mikroskopieren etwas Übung und Erfahrung. Falls man sich mit der Zeit an den Umgang mit analogen Mikroskopen gewöhnt hat, möchte man vielleicht nicht auf das neue System eines USB Mikroskops umsteigen – auch wenn die Geräte in einsteigerfreundlichen Varianten verfügbar sind. Zusätzlich braucht man teilweise anderes Zubehör und natürlich einen Bildschirm um das Bild darzustellen, wenn das USB Mikroskop keinen integrierten Bildschirm mitführt.

Weitere Informationen zu USB Mikroskopen finden sie auf der Startseite.

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