Geschichte des Mikroskops

USB Mikroskope bieten eine Vielzahl an Einsatzfeldern.

Die Geschichte des Mikroskops beginnt bereits im Altertum. Das Wort Mikroskop stammt aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie „klein“ und „betrachten“. Es wird vermutet, dass schon im 16. Jahrhundert Wasserschalen als einfache Vergrößerungslinsen genutzt wurden. Eines der ersten Mikroskope wurde wahrscheinlich vom Brillenschleifer Hans Janssen im Jahr 1595 entwickelt. Galileo Gelilei nutzte etwas später eine Abwandlung seines Fernrohrs, um eine Art Mikroskop zu bauen. Weitere Meilensteine der modernen Mikroskopie wurden noch im selben Jahrhundert von Robert Hooke (1635-1703) und Antoni van Leeuwenhoek (1632-1723) gelegt. Mithilfe eines selbstgebauten Mikroskops gelang es Hooke erste Zellen zu mikroskopieren. Leeuwenhoek war damals fähig Linsen zu kreieren, mit denen er angeblich bis zu 270fache Vergrößerungen erreichte, wodurch er etwas später sogar Bakterien aus seinem eigenen Zahnbelag sichtbar machen konnte.

Leeuwenhoek war damals fähig Linsen zu kreieren, mit denen er angeblich bis zu 270fache Vergrößerungen erreichte, wodurch er etwas später sogar Bakterien aus seinem eigenen Zahnbelag sichtbar machen konnte.

Der Weg zum modernen Mikroskop

In den folgenden Jahrhunderten gab es immer wieder neue Erkenntnisse über die Eigenschaften des Lichts und darüber, wie man Optik dafür nutzen konnte, die Auflösung von Mikroskopen noch weiter zu verbessern. Isaac Newton (1643-1727) versuchte eine neue Art Linse zu entwickeln, scheiterte allerdings an der Zusammensetzung des Glases, das er verwendete. Erst nach dessen Tod konnte Benjamin Martin (1704-1782) ein sogenanntes „achromatisches Linsensystem“ bauen, was der Mikroskopie einen großen Fortschritt bereitete.
August Köhler führte Anfang des 20. Jahrhunderts die sogenannte „Köhlersche Beleuchtung“ ein. Hierbei handelt es sich um ein Verfahren, das die Beleuchtung in der Mikroskopie standardisieren und das Lichtmikroskop zu einem präziseren Gerät entwickeln sollte. Weitere Meilensteine der modernen Mikroskopie sind z.B. USB Mikroskope und die Elektronenmikroskopie, bei der anstatt Licht ein Elektronenstrahl zum Einsatz kommt. Konfokale Mikroskopie ermöglicht dreidimensionale Aufnahmen durch spezielle Scanverfahren und Reduzierung des Streulichts. Rastertunnelmikroskopie und Rasternahfeldmikroskopie zählen zu den neusten Mikroskopie-Techniken.

Weitere Meilensteine der modernen Mikroskopie sind z.B. USB Mikroskope und die Elektronenmikroskopie, bei der anstatt Licht ein Elektronenstrahl zum Einsatz kommt.

Heute sind Mikroskope nicht mehr aus Forschung und Technik wegzudenken. Nur durch sie waren vergangene Errungenschaften in Medizin, Technik, Forschung etc. überhaupt möglich. Sei es während einer OP im Operationssaal, bei mikroskopischen Messungen, oder histologischen Untersuchungen z.B. in Pathologielaboren. Neben Themen wie der Geschichte des Mikroskops, finden Sie weitere Artikel auf der Startseite. Weitere Infos zur Geschichte des Mikroskops gibt es hier.

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